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Was nimmt der Briefzusteller mit, wenn er auf Zustellung geht? Sicher keine 1A Fotoausrüstung - aber ein Fotohandy ist schon mit an Bord. Und weil ich als Briefzusteller in und vor allem um viele Ecken schaue, möchte ich mit diesem Projekt meine Entdeckungen bildlich festhalten, um der Welt mitzuteilen - ja was möchte ich der Welt eigentlich mit diesen Bildern mitteilen.

Schauen Sie doch einfach selbst und bilden Sie sich Ihre eigene Meinung.

* Übrigens: In der Regel gelangen Sie, wenn Sie auf ein Bild in meinem Blog klicken, in meine Bildergalerie, wo weitere Bilder auf Sie warten.

Nachlese Hitchbot

Am Rande notiertPosted by Günter 23 Feb, 2015 10:58
Vor allem auf meinen Facebook- und Twitter Accounts habe ich sehr für meine Aktion mit dem trampenden Roboter Hitchbot geworben. Ich hatte ihn eingeladen mich auf meiner Zustelltour in Bottrop Welheim zu besuchen, damit ich ihn ein Stück auf meinem Postrad durch einen meiner Bezirke kutschieren kann, wo meine Bilder entstehen, die ja den Kern dieses Projektes darstellen. Aus einer spontanen Laune heraus habe ich über Facebook Kontakt aufgenommen und eine entsprechende Einladung platziert. Ich hatte nicht wirklich damit gerechnet, dass es zu einem Besuch dieser vielbeschäftigten Maschine kommen würde, aber die von ProSieben hatten angebissen. War es das Ruhrgebiet, war es der Postbote - oder waren es gar meine Bilder, die das Interesse geweckt haben, wahrscheinlich ein Mix aus allem.

Begleitet wurde Hitch vom Galileo Fernsehteam, der die Reise des hilflosen Roboters dokumentierte. Im Vorgespräch waren meine Bilder auch Thema und sollten unbedingt Bestandteil der Filmaufnahmen sein. Das ist auch so geschehen, bis in die Sendung bei Galileo haben es die Bilder aber nicht geschafft. Leider haben die Macher von Galileo es nicht für nötig befunden mich über die Gründe zu informieren.

Da kommen schnell solche Gedanken hoch wie "Habe ich meine Bilder nicht gut genug präsentiert?" oder "Sind gar meine ausgewählten Bilder nicht gut genug?". Doch dieser Anflug von Selbstzweifel konnte ich schnell wieder wegpacken. Schließlich kannten die Leute von ProSieben ja die Bilder und das was ich mache. Schließlich wollte man unbedingt noch Aufnahmen machen, wie ich Hitchbot eben diese Bilder vorführe. Die Bilder waren schon okay - da hat etwas anderes nicht gepasst.

Da mir die Möglichkeit, dass die Bilder im Huckepack des Hype um Hitchbot einer größeren Öffentlichkeit vorgestellt würden, sicher mit ein Beweggrund für mich waren dieser Aktion letztendlich zuzustimmen, bleibt ein kleiner Wermutstropfen, der aber schnell vertrochnet ist, denn die Aktion hat mir insgesamt viel Vergnügen bereitet - und mit Hitch gemeinsam auf dem Rad war schon cool :-)

Vier dieser ausgewählten Bilder möchte ich stellvertretend an dieser Stelle meinen Lesern präsentieren, damit sie sich selbst ein Bild machen können.



Abholbereit




UBoot




Die Tür




Colorful



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Kleiner statistischer Jahresrückblick

Am Rande notiertPosted by Günter 09 Oct, 2014 20:03
Sie ist rum. Die gesetzte Zeitspanne, um Bilder für das Buchprojekt zu sammeln, ist am 30. September ausgelaufen. Um ein Bild davon zu vermitteln, was da rein zahlenmäßig passiert ist, muss ich ein wenig die Statistik bemühen.



Das Erste Bild





BImpressionen in Zahlen

Zeitraum: 01.10.2013 - 30.09.2014
Bilder in der Gallerie: 2023
Arbeitstage: 220

Bilder pro Monat: 168
Bilder pro Woche: 39
Bilder pro Arbeitstag: 9 *

Kleinste Bilderzahl pro Monat: 81 (November)
Größte Bilderzahl pro Monat: 309 (September) **

Stand Besucherzähler der Projektseiten am 09.10.2014: 12970
Posts im Blog: 62 (inkl. diesem)
Facebook - Likes: 71
Twitter - Follower: 123

Highlights:
- 8. Platz beim Fotowettbewerb der Quadrienale: ansehen ***
- Bericht in der lokalen Presse: ansehen



* 4,5 bis 18 Bilder pro Arbeitstag monatlich ermittelt
** Tendenz steigend
*** Teilnahme unter dem Namen Guen Teer


Entgegen den Erwartungen, die anfängliche Ausbeute von 4 bis 5 Bilder pro Tag würde in der 2. Hälfte des Projektzeitraums evtl. leicht zurückgehen, stieg diese zum Ende hin enorm. In der Spitze brachte ich deutlich mehr als 20 Aufnahmen an einem einzigen Arbeitstag mit nach Hause. Als Erklärungsversuch würde ich 2 Faktoren festmachen. Erstens hat sich mein Auge geschult, so dass ich mehr Details in der knapp bemessenen Zeit, die mir bei der Zustellung zur verfügung steht, wahrnehmen konnte und zweitens habe ich das Spektrum an interessanten Motiven mit der Zeit erweitert.





Das Letzte Bild






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Das ist der Durchbruch

Am Rande notiertPosted by Günter 14 Apr, 2014 21:33
Ich habe mich nach langem Ringen entschlossen, jetzt eine meiner Startprinzipien dieses Projektes über Bord zu werfen. Ab sofort verwende ich ein neues Handy.




So, endlich ist es raus! Das Neue ist auch ein Nokia und zwar das Lumia 520. Ja, die Bilder die es macht sind wirklich besser - obwohl ich mit den Bildern des 5230 im Ergebnis recht zufrieden war - meistens jedenfalls.

Was ich nicht gemacht habe, und deshalb glaube ich, dass der Handywechsel auch in Ordnung geht, ich hab mich nicht nach einem neuen Smartphone umgesehen, weil ich mit dem alten nicht mehr zufrieden war. Vielmehr ist es so, dass mir dieses Handy, wie das vorherige auch, zugetragen wurde. Plötzlich hatte ich zwei!

Was ich zuletzt gemacht habe: Ich verwendete das Lumia zum telefonieren und das alte zum fotografieren. Irgendwie schizophren wie ich finde - aus Prinzipienreiterei mit zwei Geräten herumzulaufen.

Schluss jetzt mit dem Quatsch! Das Lumia ist das angesagte Handy für die zweite Hälfte meines Projektes. Fertig und aus!



* Klicken Sie auf das Bild und schauen Sie sich die letzten Aufnahmen an, die ich mit dem neuen Lumia 520 gemacht habe.

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Das Warten hat ein Ende

Am Rande notiertPosted by Günter 17 Mar, 2014 16:02
Ich freue mich, Ihnen heute das neue Fanshirt zu meinem Blog vorstellen zu können. Gleich 24 Vorschaubilder machen Lust auf mehr. Seien Sie kein Irgendwer und präsentieren Sie sich Ihrem Umfeld als individuelle Persönlichkeit.

Wir sehen hier das Modell für die Frau mit Sinn für das Besondere.




Selbstverständlich gibt es auch die gerade geschnittene Variante für den Mann.




Sie sind interessiert und wollen mehr erfahren? Klicken Sie auf das Bild und erfahren Sie alle Details zum Produkt und dessen Qualität.

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Durchwachsen

Am Rande notiertPosted by Günter 24 Feb, 2014 16:41
Nicht dass mir das Material ausgegangen wäre - ich freue mich Ihnen heute eine Aufnahme meines Kollegen Andi präsentieren zu dürfen.




"Da wächst doch mitten aus dem Stein so ein Grasbüschel heraus. Das ist doch so ein richtiges "Bimp"-Foto für meinen Kollegen." Recht hat er, und es freut mich, dass dieser Blog anfängt, Kreise zu ziehen. Da schaut einer genauer hin als bisher und entdeckt Dinge, die ihm bislang verborgen blieben.

Diese Entwicklung konnte ich bei mir selbst auch beobachten. Als ich mich entschied, dieses Projekt zu starten, dachte ich: wenn ich an jedem Arbeitstag nur ein Bild produziere, dann habe ich nach einem Jahr über 200 Bilder - das wäre doch schon was. Meine Prognose war, dass ich anfangs vielleicht 3-4 interessante Motive ablichten kann und die Anzahl der verwertbaren Schnappschüsse zum Ende hin dann abnehmen würde. Schaut man sich den Stand in der Galerie an, so stellt man fest, dass die durchschnittliche Ausbeute eines Monats aktuell bei über 100 liegt - Tendenz steigend. Eine Prognose über den Endstand wage ich aber nicht abzugeben. Warten wir es einfach ab.

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Wie lange dauert ein Foto

Am Rande notiertPosted by Günter 08 Feb, 2014 17:23
Immer wieder werde ich, vor allem von Seiten meiner Kollegen, angesprochen, wie viel Zeit ich doch habe um diese ganzen Fotos zu machen.

Ich antworte standardmäßig: "Was meinst du, wie lange ich für so ein Foto wohl brauche?"

Das wollte ich jetzt auch selber wissen. Daraufhin habe ich mir auferlegt, mich selbst beobachten, um genauer abschätzen zu können, wie Zeitaufwendig die Sache denn nun wirklich für mich ist. Zum Beispiel dieses Foto hier:




Zunächst habe ich in dem Seiteneingang des Hauses die Post wie gewohnt zugestellt. Beim vorbeifahren bemerkte ich den frisch geschnittenen, saftig grünen Rasen - erfasste aber das Potential, dass in diesem Arrangement steckte nicht und radelte weiter zur nächsten Abgabestelle. Weiter gehts bis zum Strassenende, dann wieder zurück.

An der gegenüber liegenden Seite angelangt, erblicke ich im Augenwinkel wieder das knallige Grün. Ich kann mich der starken Ausstrahlung dieses Ensembles nicht entziehen. Das Programm "Fotomachen" beginnt.


Zeitnahme in Sekunden:

0-3 Objekt ansehen und einwirken lassen
3-5 Entschluss fassen
5-8 Handy greifen
8-10 Sperre aufheben
10-13 Objekt anvisieren
13-15 etwas näher ran gehen
15-16 auslösen
16-18 Ergebnis ansehen
18-20 Handy sperren
20-23 Handy verstauen

Manchmal gehe ich auch in die Hocke oder ich gehe um das Objekt herum um einen optimalen Blickwinkel zu erhalten. Dafür rechne ich noch einmal pauschal 7 Sekunden hinzu. Maximal brauche ich also 30 Sekunden für eine Aufnahme.

Wenn ich auf die Ausbeute in den Alben blicke, ergibt sich eine durchschnittliche Bilderzahl von 4-5 pro Arbeitstag. Hinzu kommen 1-2 Bilder, die ich bei der Bearbeitung als unbrauchbar einstufe und gleich entsorge.

Demnach ergibt sich dafür ein Aufwand von höchstens 3,5 Minuten pro Tag. Damit mein Arbeitgeber nicht auf die Idee kommt, ich lasse mir meine Freizeitaktivitäten von ihm bezahlen, kürze ich meine tägliche, 30minütige Pause um 5 Minuten. Damit sollten auch die ergiebigeren Tage voll und ganz abgedeckt sein. Aber nicht nur der Arbeitgeber könnte Einwände haben - mir ist es persönlich besonders wichtig, dass ich in dieser Sache absolut unabhängig agieren kann. Selbstverständlich mache ich meine Aufnahmen jeweils während einer meiner Kurzpausen, die mir laut Betriebsvereinbahrung auch zusteht, und nicht während der Arbeitszeit.

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Handy zum dritten

Am Rande notiertPosted by Günter 22 Jan, 2014 16:30
Nachdem ich mich innerhalb dieses Blogs bereits zweimal (---> Ein Wort zu meiner Kamera und Fehlfarben), bei der die eingebaute Kamera jeweils nicht besonders gut abschnitt, möchte ich diesmal von den Vorteilen berichten, den diese Kamera mir ohne Zweifel bietet.


* Obwohl das Nokia lediglich mit einer Auflösung von 2 Megapixeln aufwartet, kann ich mich wenig über mangelnde Details in den Bildern beklagen. Ich habe zuletzt einige aktuelle Vergleichsmodelle herangezogen und ich muss sagen, dass Handys mit 4 bis 6 Megapixeln hier oft nicht nur nicht besser, sondern manches in dieser Disziplin sogar eher schlechter abschnitt. Dieser Effekt ist auch bei aktuellen Fotokameras zu beobachten, bei dem, vor allem aus werbestrategischen Gesichtspunkten, nach dem Motte: Mehr Pixel gleich bessere Kamera, die Pixelzahl bis ins Letzte ausgereizt wird. Apropos Pixel: Die Bilder in diesem Blog habe ich sogar lediglich in einer Auflösung von 1em Megapixel hochgeladen. Ich kann nur raten, wenn die Bildqualität beim Handykauf eine Rolle spielt, nicht den Werbeversprechen der Hersteller zu trauen, sondern im Vorfeld ein paar Probeaufnahmen mit den Kandidaten zu machen.

* Im Artikel Fehlfarben hab ich ausführlich das Verhalten der Kamera bezüglich der korrekten Farbdarstellung beschrieben. Bei über 90% der Bilder habe ich da auch korrigierend eingreifen müssen. Tendenziell kommen buntere Bilder mit geringerem Bearbeitungsaufwand aus. Und dann kommen die Highlights, bei denen ich mit der Darstellung der Farben auf Anhieb zufrieden bin. So zuletzt beim Foto Neujahrsreste, das ich im Artikel Ist das Kunst oder kann das weg? behandelt habe. Und schließlich gibt es einen kleinen Teil von Bildern, bei dem ich die zusätzliche Farbinformation als bereichernd empfinde. Schauen Sie sich bitte einmal meine heutige Schattenaufnahme meines Dienstrades an, die ich während meiner Pause bei schönstem Sonnenschein machen konnte. Bildbearbeitungstechnisch habe ich lediglich am Gammaregler gespielt. Das Grün am oberen Bildrad ist ein Stückchen Rasen und deshalb als einigermaßen echt einzustufen.




* Zum dritten möchte ich einmal klarstellen, dass dieses Projekt in dieser Form, meines Erachtens nach, nur deshalb möglich ist, weil das Handy so schön klein und kompakt ist, dass es mich in keinster Weise bei der Arbeit behindert. Es liegt beim einhändigen fotografieren so wunderbar bequem in der Hand, da kommt kein profesionelles Werkzeug mit. Ich kenne auch keine kompakte Digitalkamera, die so unkompliziert in der Bedienung ist wie mein Projekthandy. Zu guter Letzt muss ich die Akkulaufzeit lobend erwähnen. Obwohl das Gerät schon etwas betagt ist, kann ich das Handy, wenn ich wenig telefoniere, über 1e Woche im Dauerbetrieb nutzen ohne das ich nachladen müsste. Es wäre für dieses Projekt fatal, wenn ich einmal mit leerem Akku dastünde und ich vielleicht einen ganzen Tag keine Bilder produzieren könnte.





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Ist das Kunst oder kann das weg?

Am Rande notiertPosted by Günter 15 Jan, 2014 13:26
Immer wieder entdecke ich bei meinen Streifzügen durch die Bottroper Alltagswelt Dinge, die haben schon etwas - das könnte vielleicht ein Foto wert sein. Doch dann denke ich: Nee, das ist einfach zu hässlich. Da ist nichts schönes dran. So war es auch bei diesem Arrangement von zusammengekehrten Neujahrsresten und ich bin kurzerhand vorbeigelaufen ohne ein Take zu nehmen.


Glücklicherweise hatte ich dann die Idee, genau dieses einmal in meinem Blog zu dokumentieren und ich kehrte wieder an der Ort der Entdeckung zurück.

Bei der Bildbearbeitung der Ausbeute des gestrigen Tages war ich dann gleich erstaunt, wir interessant die Bildaussage ist. Gar nicht so übel, wie ich zunächst dachte. Ich machte mich also ans Werk und wollte sie bekannten Korrekturen vornehmen, die ich eigentlich bei allen Aufnahmen mit meinem Fotohandy machen muss. (Artikel lesen) Doch nichts - Farben: ok, Gamma: ok, Bildausschnitt: ok; Stürzende Linien: nicht vorhanden, Sonstige Fehler: nee. Da blieb nur noch eins übrig: das einzige, was ich hier gemacht habe ist, dass ich ein wenig nachgeschärft habe: Fertig. Am Ende muss ich eingestehen, dass ich das Bild mehr mag als ich zugeben wollte.


Als zweites Bild möchte ich ein weiteres Zufallsprodukt anfügen:


Das Foto habe ich Lomolike im vorbeigehen aus der Hüfte geschossen. Wieder keine Korrekturen außer Schärfe. Toll.



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